Gewässerwarte

Unsere Gewässer aus Sicht der Gewässerwarte

Lune 6 und neue Lune:

Die Lune ist ein Nebenfluss der Unterweser. Im Fluss ist meistens genug Sauerstoff vorhanden, aber wir messen in der Lune 6 immer wieder hohe Nitratwerte von 50mg/l. Auf der Karte des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) wird die Lune ab Einmündung Dohrener Bach als Güteklasse 2 bis 3 – kritisch belastet geführt. Wir fangen hier: Barsch, Hecht, Zander, Aal, Rotauge, Rotfeder, Brassen, Güster, Aaland und Kaulbarsche. In der neuen Lune fängt man auch den Rapfen. Kleiner Tip: alle 5-7 Mal der Flussbreite gibt es Vertiefungen, in der sich oft viele Fische aufhalten.

Köhlen:

Diese Teiche sind eher flach, sind aber am Ufer dicht bewachsen. Am Oberlauf von Teich 10 maßen wir einen hohen Nitrat- und niedrigen Sauerstoffwert. Am Ablauf von Teich 10 wurden die Werte schon besser. Am Unterlauf in Teich 3 waren wieder viel Sauerstoff und fast kein Nitrat vorhanden.

Wir fangen hier: Barsch, Hecht, Zander, Aal, Rotauge, Rotfeder, Brassen, Güster und Schleien.

Siedewurt:

Hier handelt sich um einen nährstoffarmen relativ tiefen Baggersee mit einer Fläche von ca. 36000m². Unter Wasser gibt es steile Abbruchkanten mit wenig Bewuchs. Das Wasser hat fast kein Nitrat und an der Oberfläche eine gute Sauerstoffsättigung. In der Tiefe gibt es allerdings immer weniger Sauerstoff. Hier gbt es folgende Fischarten: Barsch, Hecht (auch große Standhechte), Aal, Rotauge, Brassen, Moderlieschen, Aland, Giebel (soll entnommen werden), Flusskrebse und Teichmuscheln. Durch das viele Unterholz, das unser Arbeitsdienst geschaffen hat, kann man auch viele Tierarten am Ufer beobachten.

Falls noch andere Fische gefangen werden, bitte den Gewässerwarten Bescheid geben.